| STEFAN WAGGERSHAUSEN - Nach 14 Jahren ist er wieder bereit für ein neues Album: "So ist das Spiel", |
Label: SonyBmgBestell-Nr.: 0886976071424 CD bei Amazon bestellen Künstlerwebseite: www.waggershausen.de Veröffentlichung : 5. März 2010 Wenn einer die Frage, warum er (nach 20-jähriger stetiger und erfolgreicher Präsenz im Musikbusiness) 14 Jahre kein neues Album produziert habe, mal so eben locker und lächelnd mit den Worten quittiert: „Ich war ja nicht weg, hab nur ne kleene Pause jemacht ...“ , dann ahnt man, dass der Mann nicht mit regulären Maßstäben zu messen ist. Man ahnt aber auch, dass seine Musik-Stiefel wohl ziemlich groß gewesen sein müssen, wenn er durch seine zeitlosen Songs so deutliche Spuren hinterlassen hat. Und wenn er dann, nach eben diesen 14 Jahren, völlig unerwartet, ebenso nonchalant lächelnd, wieder aus dem Nichts auftaucht und sich dann auch noch von einer seiner Gitarren - genauer gesagt, einer 1936er Gibson ES-150 – interviewen lässt („… weil sie ja eh alles von mir weiß …“), spätestens da wird Einem endgültig klar, dass hier alles, aber auch wirklich alles anders als gewohnt läuft! Der Mann ist wieder am Start - sein Motto: „SO IST DAS SPIEL“, denn „die Sonne geht im Westen für mich auf - alles ist im Fluss und ändert sich“... Eindrücke hat er gesammelt – mit Staub an den Stiefeln, herausragenden Texten und handgemachter Musik brilliert Stefan Waggershausen erneut als kredibler deutschsprachiger Singer/Songwriter. Tolle Gäste? Richtig! Wenn Waggershausen zur kreativen Party lädt, kommen alle gerne. Das Ergebnis? 12 wohl sortierte Songs, kompromisslos – authentisch – intensiv! Entspanntes Kino für die Ohren. Musik, die atmet. Der perfekte Soundtrack für den Highway. Schon damals, 1995, kurz vor seiner „kleinen Auszeit“ hat Stefan Waggershausen seine Kollegen, seine Fans und die Medien absolut überrascht. Sein Echo-nominiertes Album „Louisiana”, ein Cocktailmix aus Rock, Blues, Cajun & Zydeco, aufgenommen im New Orleans der „Vor-Katrina-Ära“, setzte ein deutliches Zeichen: Waggershausen war bei sich angekommen! In der zweiten Hälfte der 90er dann: TIME OUT! Die Musikwelt war im Wandel: Zu viel Technokratie, zu wenig Seele, zu viel Marketing, zu wenig Kreativität. Der „sanfte Rebell“ – ohnehin nie ein musikalischer Wiederholungstäter – folgt seinem Instinkt: Ein kurzer Gruß und Clint Eastwood-mäßig reitet er in die Abendsonne hinein. Waggershausen zieht sich zurück. Er schreibt von da an nur noch für Kollegen, komponiert und produziert für Film und Fernsehen (u.a. Tatort und die Kinderserie „Siebenstein”). Künstler wie Nena, Die Prinzen, EAV, Loona, Ingolf Lück, Till Brönner u.v.a.m. interpretieren seine Songs im Musikmärchen „Wolke 7”. Sein bis zu dieser Veränderung 20-jähriges Schaffen polarisiert die Kritiker und dennoch bekommt Waggershausen jede Menge Goldene Schallplatten, wird 1981 von der Deutschen Phonoakademie zum ‘Künstler des Jahres’ gekürt, mit dem Deutschen Schallplattenpreis ausgezeichnet und erhält für sein Schaffen ferner zwei Goldene Europas, den Löwen von Radio Luxemburg und RSH-Gold. Duette fand der Mann (und sein Publikum!) offensichtlich mächtig reizvoll: Mit Alice („Zu nah am Feuer“) oder Viktor Lazlo („Das erste Mal tats noch weh“/“Jesse“). Mit Ofra Haza („Jenseits von Liebe“) oder Maria Conchita Alonso („Bienvenido a Salome“). Großes Pop-Kino. 2008 – eines nachts – dann die alles entscheidende Frage seiner Gibson Gitarre: „Wann schreibst Du endlich wieder Songs für DICH – und vor allem ÜBER DICH?“ Recht hat sie, die langjährige Weggefährtin, sein Alter Ego, die Waggershausen in den 90er Jahren irgendwo in New Orleans in die Hände fällt. „Mann, auf diesem Teil hat in den 30er Jahren schon Robert Johnson, der „King des Delta Blues“ gespielt“ – so die schwarzen Homeboys damals beim Verkaufsgespräch. „Die Leute erzählen viel in Louisiana“ grinst Waggershausen. „Damals in den 70er Jahren, als ich anfing, Musik zu machen, damals war’s ein Hobby. Ich hätte nie geahnt, dass es mal so was wie ein „Beruf“ werden würde. Letztendlich ist es heute ähnlich, einfach die schiere Lust, Musik zu machen...“. Und plötzlich ist das musikalische Rad wieder in Bewegung: Die Akustikgitarre wird aus dem rauch-blauen Gitarrenschrank geholt, die ersten Skizzen für eigene Songs entstehen - erst zwei, dann fünf, dann waren’s 14! Genug Songmaterial für einen Longplayer, auch wenn dieser nie geplant war. Stefan Waggershausen: „Manchmal entwickeln sich eben tolle Dinge aus dem nackten Nichts. Manchmal planst du Großes und es passiert gar nichts. Dem Ruf der Songs konnte ich nicht widerstehen!“ – So ist das Spiel... Titelliste: 1 Stefan Waggershausen: Sonne im Westen (Album Version) 05:16 Im Westen hinter’m Horizont, da wartet was auf mich... Quelle: SonyBmg
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