| NILS MÖNKEMEYER - „In dunklen Träumen“ |
Label: SonyBmgBestell-Nr.: 88697633812 CD bei Amazon bestellen Künstlerwebseite: www.nilsmoenkemeyer.de Veröffentlichung : 19. März 2010 Auf den Spuren der Romantik Im Herbst 1853 kam der 20-jährige Johannes Brahms nach Düsseldorf, wo er im Haus von Robert und Clara Schumann mit offenen Armen empfangen wurde. „Ich brauche Dir wohl nicht lange zu erzählen, wie unendlich glücklich mich ihre über alle Erwartung freundliche Aufnahme machte.“, schrieb Brahms dem berühmten Geiger Joseph Joachim. Als kurze Zeit später der junge Komponist Brahms den offiziellen Ritterschlag von Robert Schumann durch seinen Artikel „Neue Bahnen“ bekam, war die Aufnahme in den engsten Schumann-Kreis besiegelt. Und selbst über Robert Schumanns Tod hinaus blieb die Freundschaft zwischen Clara Schumann und Brahms bestehen. Dieser in der Musikgeschichte einzigartigen Verbindung zwischen drei der bedeutendsten Musiker der deutschen Romantik widmet der herausragende Bratscher Nils Mönkemeyer seine dritte CD „In dunklen Träumen“. Wie schon bei seinem vielbeachteten und mit einem ECHO prämierten Debüt-Album „Ohne Worte“ von 2009 hat Mönkemeyer mit dem Pianisten Nicholas Rimmer ein Programm aus Originalwerken und Lied-Bearbeitungen zusammengestellt, das die „sängerischen“ Qualitäten seines Instruments in den Mittelpunkt stellt. Anlässlich des 200. Geburtstages von Robert Schumann hat Mönkemeyer die 1851 komponierten „Märchenbilder“ für Viola und Klavier eingespielt. In ihrer elegischen, fast resignativen Stimmung bilden sie mit dem ebenfalls zu hörenden Satzpaar „Adagio und Allegro“ op. 70 (1849) einen Höhepunkt im späten Kammermusikschaffen des Ausdrucksmusikers Schumann. Ein besonderes Augenmerk lenkt Nils Mönkemeyer auf Clara Schumann (1819 – 1896), die nicht nur eine gefeierte Pianistin war, sondern bereits seit ihrem elften Lebensjahr komponierte. Und was Clara Schumann für eine empfindsame und ideenreiche Komponistin war, unterstreichen die „Drei Romanzen“ für Violine und Klavier op. 22, die sie 1853 in Düsseldorf komponiert und dem „verehrten Musiker und Freund Joseph Joachim“ gewidmet hatte. Mönkemeyer spielt diese Romanzen in einer Fassung für Bratsche und Klavier. Komplettiert wird Mönkemeyers Schumann-Brahms-Hommage von Lied-Arrangements. Darunter finden sich sieben, oftmals melancholische Lieder von Brahms sowie ausgewählte Melodien aus Schumanns „Liederkreis“ und „Spanischen Liederspiel“. Um die atmosphärische Dichte und Poesie gerade von Schumanns Liedern zu verstärken, gesellt sich bei drei Stücken die Cellistin Hannah Weber hinzu. Titelliste: 1. Nicht schnell, mit Innigkeit Biographie Quelle: SonyBmg
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