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STERNBLUT - Stark
Sternblut - StarkInterpret : STERNBLUT

Titel : Stark

Label: Warnermusic

Bestell-Nr.: 5051865678021

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Künstlerwebseite: www.sternblut.de

Veröffentlichung : 24. September 2010

Nach der Unterführung geht es links auf einen holprigen Feldweg entlang der Bahngleise, vorbei an einem schmiedeeisernen Kreuz. Rechts verwandeln sich die Wiesen sanft ins Allgäuer Voralpenland, im Süden sieht man die Berge. Am Ende des Weges, leicht versteckt hinter Bäumen, steht ein Einfamilienhaus. Hier wohnen die Schwestern Ramona und Deborah Holzmann, besser bekannt als das Duo STERNBLUT. Anfang 2010 haben sie mit ihrem Hit „Komm wir malen uns das Leben“, die Popwelt verzaubert. Mit der Single „Mein Engel“ setzen die Newcomer des Jahres ihre beeindruckende Erfolgsgeschichte jetzt fort.

Ende 2009 ließen Mona und Debo, wie die Schwestern aus dem kleinen ostallgäuer Dorf Ebenhofen genannt werden, erstmals deutschlandweit von sich hören – mit ihrer wunderbar eingängige Pop-Nummer „Komm wir malen uns das Leben“, die als Titelsong die erfolgreiche Telekom T-Mobile- und T-Home-Kampagne „Grenzen gab's gestern“ untermalte.

Das hinreißende Video zu dem lebensfrohem Song kam bei VIVA in die Rotation, bei Youtube wurde es inzwischen über eine halbe Million mal angesehen. „Komm wir malen uns das Leben“ war unter anderem in einer der Sendungen des RTL-Restauranttesters Christian Rach zu hören. Der Radiosender Bayern 3 wählte STERNBLUT zum „BR3 Newcomer“ und Radio Galaxy verlieh den Schwestern im Juli den Radio Galaxy Award 2010, ein Preis, über den sich auch schon die Sportfreunde Stiller und Stefanie Heinzmann freuen durften.

STERNBLUT waren in den vergangenen Monaten Gast in den verschiedenensten TV-Sendungen, traten in ganz Deutschland auf, unterstützen das Charity-Projekt „Wir helfen Afrika“ und spielten als Support der deutschen Soulpop-Größe Xavier Naidoo auf. Ihr großer Traum ist, irgendwann einmal im Münchner Olympia-Stadion aufzutreten. Als Hauptact natürlich. „Man muss sich hohe Ziele setzen“, sagt Mona.
Sie ist die ältere der beiden Schwestern und gerade 18 Jahre alt geworden. Musik macht sie seit ihre frühesten Kindheit. „Ich kann mir für mich nichts anderes vorstellen“, sagt sie. Der Vater, ein Elvis-Fan, und die Tanten haben sie auf den Geschmack gebracht. Die musizierten nämlich regelmäßig gemeinsam, hauptsächlich klassische Stücke. Doch vor Familienfeiern probten sie dann auch mal das, was Mona „Spaßlieder“ nennt. „Das fand ich so faszinierend“, erzählt sie. Manchmal durften die Mädchen mitsingen.

Zum sechsten Geburtstag bekam Mona ihr erstes Klavier, mit acht schrieb sie ihren ersten Song. 2002, in der fünften Klasse, gründete sie „Goldrausch“, ihre erste Band. „Da dachte ich mir, ach, das will ich auch machen“, erinnert sich die ein Jahr jüngere Debo, die bis dahin noch davon träumte, Tierärztin zu werden. Debo stieg in die Band der Schwester ein, sie coverten hauptsächlich fremde Songs, der Mut, das eigene Material zu spielen, fehlte – in dem Alter nicht verwunderlich – noch.

Die Goldrausch-Ära endete nach vier Jahren, denn Mona und Debos Musikträume wurden ambitionierter. „Die anderen aus der Band wollten sich aber lieber auf die Schule konzentrieren“, erzählt Debo. Aber auch die Mutter der Holzmann-Schwestern bestand darauf, dass ihre musikbegeisterten Töchter einen Schulabschluss haben. Im Sommer 2009 verließen Mona und Debo die Schule mit der Mittleren Reife.

Als STERNBLUT traten sie da bereits seit drei Jahren, seit 2006, auf. Mit ihren eigenen Songs, die sie immer getrennt schreiben. Deutschen Poprock bezeichnen sie ihren Stil. Die Lieder entstehen beim Joggen, Reiten oder im Fall von „Komm wir malen uns das Leben“ im Krankenhaus, in dem Debo wegen ihrer Morbus Crohn-Erkrankung behandelt wurde. Zwölf Jahre war sie damals alt und fand den Aufenthalt so langweilig, dass sie sich das Leben „schön malte“. Eine „große Träumerin“ sei ihre Schwester, sagt Mona. Debo charakterisiert Mona folgendermaßen: „Sie ist sehr ehrgeizig. Wenn sie sich etwas in den Kopf gesagt hat, dann macht sie das. Egal, was andere dazu sagen.“

Mit ihrer neuen Single „Mein Engel“ gehen STERNBLUT auf ihrem Erfolgsweg wieder einen Schritt weiter. Die romantische Ballade, die jeden, der liebt, berühren wird, wurde von Ingo Politz produziert, der Mann, der schon bei Silbermond für den guten Ton sorgte. „Mein Engel“ gibt auch einen ersten Vorgeschmack auf ihr Album „Stark“, das im Spätherbt erscheinen wird und von Florian Rein produziert wurde, der bei den Bananafishbones an den Drums sitzt.

Neben „Komm, wir malen uns das Leben“ und „Mein Engel“ sind noch neun weitere Songs auf dem Album. Sie tragen Titel wie „Ich brauch dich nicht“, „Frei“, „Ich wünschte“ oder „Für immer“, sind mal melodische Popnummer, mal sanfte Ballade und haben mit einem Song wie „Halluzination“ vorallem auch live das Zeug zum verrückten Rockkracher.
Was neben der beeindruckenden Qualität ihrer Lieder auffällt, sind die Texte der Newcomer-Band. Debo und Mona singen von Dingen, die sie selbst erlebt, geträumt oder gedacht haben, sie erzählen von Menschen, bei denen alles schiefgeht („Du schreist“), von Menschen, die nie aufgeben („Stark“) und wie es sich anfühlt, wenn man frisch verliebt ist („Ohne Dich“). Doch es ist nicht nur die ungekünstelte Ehrlichkeit, die bei den Texten fasziniert, sondern auch deren unerwartete Reife. Mona und Debo mögen zwar noch keine 20 Jahre alt sein, doch das, was sie zu sagen haben, spricht Menschen jeder Altersklasse an.

Titelliste:

1. Stark 3:38
2. Ich brauch dich nicht 3:47
3. Ohne dich 4:54
4. Komm, wir malen uns das Leben 3:20
5. Ich wünschte 2:54
6. Keiner weiß es 2:53
7. Mein Engel 3:23
8. Halluzinationen 3:00
9. Zu schön 5:19
10. Du schreist 3:46
11. Frei 3:56
12. Für immer 3:28
 

Quelle: Warnermusic
 

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